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Mudra: Bedeutung, Wirkung und wie Du die wichtigsten Handgesten übst

Beim Yoga oder bei der Meditation sind die kleinen Handgesten fester Bestandteil: Mudras. Sie sollen dazu beitragen, dass die Energie besser in Deinem Körper fließt. Durch die Anwendung eines speziellen Mudras kannst Du aber auch Deinen Geist gezielt ansprechen, Dich fokussieren und zur inneren Ruhe finden.
 
Und noch ein Vorteil machen die Fingerhaltungen so bedeutungsvoll: sie ermöglichen es Dir, in Kontakt mit den fünf Elementen zu treten und eine Verbindung zu Deinen Chakren herzustellen. So können Störungen und Blockaden gelöst und Heilungsprozesse angeregt bzw. beschleunigt werden.
 
Warum Du auf die Mudra-Kraft setzen solltest, was die Gesten bewirken, welche Mudra Arten es gibt und wie Du die wichtigsten Mudras ausübst, erfährst Du im folgenden Artikel.

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Was ist eine Mudra?

Das Wort Mudra hat seinen Ursprung in der uralten Gelehrtensprache Sanskrit und bedeutet so viel wie Siegel, Fingerhaltung oder Geste. Die Silbe „mud“ lässt sich mit „Freude“ übersetzen, während „ra“ für „geben“ steht. Die symbolischen Handgesten sollen also Dein Wohlbefinden fördern und „Freude geben“.
 
Wenn man von Mudra spricht, kommen einem zunächst die populären Hand- und Fingerhaltungen in den Sinn. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Mudras, die zum Beispiel mit der Zunge, den Ohren, den Augen, dem Hals oder dem ganzen Körper gehalten werden.
 
5 verschiedene Mudra-Arten können unterschieden werden:
 

  • Hasta: Hand-Finger-Mudras
  • Māna: Kopf-Mudras
  • Kaya: Körper-Mudra
  • Adhara: Beckenboden-Mudra
  • Bandha: Herz-Mudra

 
Besonders wichtig sind Mudras im Buddhismus und Hinduismus. Dort haben sie eine lange Tradition, sind allgegenwärtig und spielen zum Beispiel bei rituellen Gebetspraktiken eine große Rolle.
Ebenfalls werden Mudras im klassischen indischen Tanz für die Darstellung der Götter verwendet.
Und auch im Yoga und in der Meditation kommen Mudras sehr oft zum Einsatz.


Vorteile: was bewirken Mudras?

Jede Mudra hat einen speziellen Effekt auf physischer und mentaler Ebene. Doch egal, welches Mudra Du bei Deiner Meditation einsetzt, um ein bestimmtes Gefühl, eine Emotion oder einen Gemütszustand anzusprechen, Du profitierst in jedem Fall von 2 Vorteilen:
Die kraftvollen Handgesten helfen Dir zum einen bei der Entspannung – zum anderen erhöhen sie Deine Konzentrationsfähigkeit. Wenn Du Dich dann in einem Zustand der fokussierten Ruhe befindest, kannst Du intensiver meditieren, deine Körperhaltungen verbessern und Deinen Atem gezielter lenken.
 
Darüber hinaus kann Dir eine Mudra – wenn Du sie regelmäßig ausübst – dabei helfen, ein Chakra zu öffnen, den Energiefluss im Körper zu verbessern und Deine Spiritualität zu fördern.
 
Damit die Mudra seine volle Wirkung entfalten kann, solltest Du sie mindestens 20 Minuten praktizieren. Je länger Du Deine Finger- oder Handgesten übst, umso größer ist der positive Einfluss auf Deine körperlichen, geistigen und energetischen Eigenschaften.

Mit Mudras Deine Chakren öffnen

Mudras unterstützen Dich aber nicht nur bei der Yoga-Praxis und der Meditation. Ihnen wird auch eine heilende Wirkung zugesprochen. Denn jeder Finger ist einem Chakra zugeordnet. Die Chakren stehen wiederum mit wichtigen Organen in Resonanz und steuern die Drüsenfunktionen und damit auch unser Hormonsystem.
 
Werden nun zum Beispiel bei der Chakra Meditation 2 Finger (= 2 Energiepunkte / Meridiane) miteinander verbunden, kannst Du das jeweilige Resonanz-Chakra öffnen und mehr Lebensenergie (Prana) zu ihm schicken. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden die Finger daher auch als heilige Medizin bezeichnet. So kann zum Beispiel durch den bloßen Fingerdruck ein Akkupunkturpunkt stimuliert und eine Blockade oder eine Störung des Energiekanals gelöst werden.
 
Verstärken kannst Du den Effekt der Chakra-Öffnung, indem Du beim Meditieren ein spezielles Mantra chantest. Der heilige Klang erzeugt kraftvolle Schwingungen, die Du in Deinem Chakra wahrnehmen kannst.

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Mit Mudras die fünf Elemente aktivieren

Von unseren Fingern geht aber noch eine ganz besondere Wirkkraft aus. Nach der Ayurveda-Lehre korrespondiert jeder einzelne Finger mit einem Element und seinen Bedeutungen.
 

  • Daumen: Elemente Feuer
  • Zeigefinger: Element Luft
  • Mittelfinger: Element Äther
  • Ringfinger: Element Erde
  • Kleiner Finger: Element Wasser

 
Wenn Du zum Beispiel das Element, das für Stabilität, Ordnung und Leben steht, aktivieren möchtest, geht das am besten über den Ringfinger. Bei dieser Mudra übst Du leichten Druck auf die Kuppe Deines Ringfingers aus. Dadurch kannst Du Dich erden und Dir mehr Halt und Sicherheit verschaffen.

Kraftvolle Mudras für jeden Lebensbereich

Mit einer Mudra kannst Du den Energiefluss in Deinem Körper anregen, Deine Chakren stärken und Deine Selbstheilungskräfte aktivieren. Und das Schöne: die Fingerhaltungen kannst Du an jedem Ort und zu jeder Tageszeit praktizieren. Je häufiger Du Deine Mudra zelebrierst, um so intensiver wird die Wirkung sein. Ich stelle Dir hier die beliebtesten Mudras vor, die Dir bei der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele helfen und Dein Wohlbefinden steigern. Viel Spaß beim Nachmachen.
 
Anjali Mudra
Anjali Mudra kannst Du nicht nur bei der Meditation und beim Yoga verwenden. In hinduistisch geprägten Ländern (Indien, Bangladesch etc.) ist die Geste sehr verbreitet. Dort begrüßen sich viele Menschen mit der Anjali Mudra. Die Geste der Ehrerbietung und des Respekts wird begleitet von einer leichten Verbeugung und einem wunderschönen Wort: Namaste.
 
Wie Du Anjali Mudra übst:
Sitze oder stehe möglichst gerade. Nun führst Du die beiden Handflächen zusammen und zwar auf Höhe Deines Herzens. Beachte, dass die Handflächen vollständig aufeinander liegen und die Finger nach oben zeigen.
 
Was Anjala Mudra bewirkt:
Anjali Mudra soll Dir dabei helfen, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Mit Hilfe der Gebetshaltung kannst Du aber auch Dein Herzchakra öffnen.
 
Chin Mudra
Chin Mudra (oder auch Jnana Mudra) symbolisiert das umfassende Bewusstsein, welches aus der Vereinigung des individuellen Selbst mit dem Universum hervorgeht. Diese Handgeste wird sehr häufig im Yoga eingesetzt.
 
Wie Du Chin Mudra übst:
Drehe Deine Hände so, dass die Handflächen nach unten oder oben zeigen. Jetzt formst Du einen Kreis, indem Du mit der Spitze Deines Zeigefingers die Kuppe Deines Daumens berührst. Dabei bleiben die anderen Finger ausgestreckt.
 
Was Chin Mudra bewirkt:
Wenn Du Chin Mudra in Deiner Meditation einsetzt, beruhigst Du Deinen Geist und Deine Gedanken und Du erlangst Frieden, Harmonie und Gelassenheit. Zudem kann die Chin Mudra Deine Konzentration verbessern. Die Geste stimuliert auch Dein Wurzelchakra und Du spürst die stabilisierende Energie der Erde.
 
Hakini Mudra
Die allermeisten von uns haben die Hakini Mudra sicherlich schon mal gesehen. Unsere Bundeskanzlerin, Frau Merkel, nutzt die Geste mit der Rautenform jedenfalls regelmäßig.
 
Wie Du Hakini Mudra übst:
Zunächst führst Du Deine Handflächen genauso zusammen, wie Du es beim Anjali Mudra machst. Anschließend streckst Du Deine Ellenbogen leicht nach außen. Das machst Du solange, bis sich die Finger spreizen und sich schließlich die Fingerspitzen nur noch sanft berühren. Wichtig hierbei ist, dass die Fingerspitzen nach oben gerichtet sind und nicht nach unten zeigen.
 
Was Hakini Mudra bewirkt:
Hakini Mudra fördert Deine Konzentration und Deine Aufmerksamkeit. Immer dann, wenn Du Dich fokussieren musst, kann es Dir eine wertvolle Unterstützung sein. Mit der einfachen Fingergeste kannst Du aber auch Deinen Atem besser steuern und vertiefen. Gelingt Dir das, fühlst Du Dich entspannter und kannst Deine Aufgaben besser bewältigen. Ebenso steht die Mudra in Resonanz mit Deinem Stirnchakra und kann Blockaden lösen.
 
Prana Mudra
Prana Mudra, oftmals auch Pran Mudra, ist eine einfache Handgeste, die Deinen Körper beim Yoga oder der Meditation mit Lebensenergie versorgt.
 
Wie Du Prana Mudra übst:
Drehe bei dieser Mudra zunächst Deine Handflächen von Deinem Körper weg. Nun biegst Du den kleinen Finger und den Ringfinger ein wenig und berührst mit ihren Spitzen die Daumenspitze. Achte darauf, dass der Zeigefinger und Mittelfinger ausgestreckt bleiben.
 
Was Prana Mudra bewirkt:
Das kraftvolle Prana Mudra hebt Deinen Energielevel und schenkt Dir mehr innere Stärke. Ebenso kannst Du es verwenden, um Nervosität, Anspannung oder Stress besser in den Griff zu kriegen.
 
Dhyana Mudra
Dhyana Mudra hast Du sicherlich schon mal gesehen und zwar auf einem der unzähligen Buddha Darstellungen. Es symbolisiert den Zustand der Erleuchtung.
 
Wie Du Dhyana Mudra übst:
Dhyana Mudra praktizierst Du in einer stabilen und aufrechten Sitzposition mit gerader Wirbelsäule. Jetzt legst Du Deine rechte Hand in Deine linke Hand, so dass die rechte Handfläche zum Himmel gerichtet ist. Nun verbindest Du Deine beiden Daumenspitzen. Anschließend legst Du die Handgeste bequem auf Deinen Schoß. Damit sich Deine Schultern nicht verspannen, kannst Du Deine Unterarme auf Deinen Oberschenkeln ablegen.
 
Was Dhyana Mudra bewirkt:
Dhyana Mudra ist eine wundervolle Unterstützung bei der Meditation. Es ist in der Lage, Dich zu beruhigen, Dir Stille zu schenken und Deine Mitte zu finden. Wenn Du es anwendest, wirst Du mit der Zeit einen Zustand des Gleichmuts erlangen, in dem Deine privaten und beruflichen Sorgen nicht mehr wichtig sind.
 
Eure