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Namasté: Die Bedeutung der magischen Grußformel, Übersetzung sowie die Handhaltung

Namaste: die Bedeutung der Grußgeste

Namaste – diese bescheidenen Sanskrit-Silben kennt wohl jeder Yogi. Denn beim Yoga wird das Wort immer in Kombination mit aneinander gelegten Handinnenflächen (das sogenannte Anjali Mudra) zur Begrüßung und Verabschiedung gesprochen.
 
Ihren Ursprung hat die Namaste Geste in Indien. Von dort verbreitete sie sich recht schnell in andere fernöstliche Länder. Und auch in unserem Kulturkreis wird der kontaktlose Gruß immer populärer. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Zeichen höchsten Respekts, bei der die Hände vor dem Herz gefaltet werden, man die Augen schließt, sich leicht verbeugt und dabei gleichzeitig zu der Person “Namaste” oder “Namaskar” sagt? Alles zur Bedeutung von Namaste und wie das Ritual der Ehrerbietung praktiziert wird, erfährst Du in meinem Artikel.

 

Inhaltsverzeichnis
 
1.  Namaste wörtlich übersetzt
2.  Was bedeutet Namaste?
3.  Die Namaste Handhaltung: das Anjali Mudra
4.  Namaste als Lebenseinstellung
5.  Die Bedeutung von Namaste beim Yoga
6.  Die Verbindung von Namaste, Yoga und Meditation
 

Namaste wörtlich übersetzt

Erstmals erwähnt wurde Namaste in der ältesten hinduistischen Textsammlung, der Rigveda. Das schöne Sanskrit Wort, in dem unendlich viel Hochachtung steckt, wird auf dem letzten, mit einem Akzent gekennzeichneten, Vokal betont. Die Schreibweise lautet daher auch oft Namasté.
Namaste lässt sich wie folgt untergliedern und übersetzen:

  • nama: verbeugen
  • as: ich
  • te: du

 
Namaste bedeutet also wörtlich übersetzt: Ich verbeuge mich vor Dir. Wie bei vielen Wörtern oder heiligen Versen (Mantra), die ihren Ursprung in den uralten weisen Schriften (Veden) haben, gibt es aber noch weitere Versionen von Namasté. Besonders geläufig sind die wunderschönen Übersetzungen, in denen das Göttliche in einem selbst und in der begrüßten Person betont wird, wie zum Beispiel:

  • Ich grüße das Göttliche in Dir.
  • Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in Dir.

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Was bedeutet Namaste?

Die Namaste Verbeugung offenbart eine tiefe religiöse und spirituelle Bedeutung: sie zeigen, dass das himmlische Licht oder der heilige Funke allgegenwärtig ist und in jedem von uns ruht.
Namaste ist aber weit mehr als ein gefühlvolle Begrüßung, die Dankbarkeit, Respekt, Ehrerbietung und Anerkennung dem gegenüberstehenden Menschen ausdrückt. Das Mudra mit den aneinander gelegten Handinnenflächen vor der Brust symbolisiert die Verbindung zu Dir und zu Deinem Herzen. Ebenfalls verbirgt sich in dem Mudra eine kleine Portion Demut. So verwundert es nicht, dass die Namaste Haltung oftmals für ein Gebet verwendet wird.
In Indien ist es auch sehr verbreitet, den Menschen nicht mit Namaste sondern mit Namaskar seine Ehrerbietung zu zeigen. Beide Wörter sind eigentlich Synonyme. Der winzige Unterschied besteht darin, dass in dem Grußwort Namaskar mehr spirituelle Reinheit und Energie enthalten ist.

Die Namaste Handhaltung: das Anjali Mudra

Namaste hilft Dir auch, Dich zu fokussieren und zu zentrieren. Wenn Du Namaste praktizierst, sammelst Du nämlich Deine Energie in Deinem Herzen, indem Du die Hände vor dem Brustkorb (hier liegt auch das Herzchakra) leicht zusammen drückst. Bei dieser besonderen Handhaltung sprechen wir vom Anjali Mudra. Nun richtest Du Deine volle Aufmerksamkeit bewusst auf Deine innere Mitte. Schließe Deine Augen und sehe in Dich hinein. Versuche jetzt den Raum, der sich zwischen Herz, Stirn und Handflächen befindet, wahrzunehmen. Gelingt Dir das, wirst Du eine tiefe Empfindung spüren. Nun befindest Du Dich in der Gegenwärtigkeit und ruhst vollkommen entspannt im Hier und Jetzt.
Wenn Du Deine Hände näher an die Stirn bringst und sie mit den Zeigefingern zwischen den Augen leicht berührst, kann es Dir sogar gelingen eine spirituelle Verbindung vom Herzen zu Deinem 3. Auge herzustellen. Das Dritte Auge – oder auch Stirnchakra – ist der Ort der Intuition und inneren Weisheit und öffnet den Weg zur Seele und Erkenntnis. Diese bescheidene Geste, bei der der Kopf leicht und respektvoll gesenkt ist, vermittelt bei der Begrüßung eine besonders große und von Herzen kommende Wertschätzung.

Namasté als Lebenseinstellung

Namaste ist nicht einfach nur ein Gruß oder eine Geste. Namaste ist eine wundervolle Lebensphilosophie, die unter anderem der große Pazifist Mahatma Ghandi praktizierte. Auch Du kannst sie ohne großen Aufwand erlernen. Erinnere Dich lediglich und immer wieder daran, Dir und anderen Menschen gegenüber achtsam und respektvoll zu sein. Glaube an das Gute in jedem Menschen und öffne Dein Herz, sei mitfühlend und zeige ehrliche Wertschätzung. Zugegeben, es ist nicht immer leicht, andere ethische und moralische Werte, Normen und Meinungen zu akzeptieren. Doch wenn Dir das gelingt und Du Dich nicht davor verschließt, wirst Du persönlich wachsen und Frieden finden.

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Die Bedeutung von Namasté beim Yoga

Jeder Yogi und jede Yogini kennen Namaste, denn die Geste des Respekts wird bei fast jeder Yogastunde praktiziert. Am Anfang bedankt sich der Lehrer für das Erscheinen seiner Schüler mit der spirituellen Grußformel. Die Schüler erwidern ihrerseits mit Namaste. Am Ende wiederholt sich das Ritual. Diesmal bedanken sich die Schüler bei Ihrem Yogalehrer für den Unterricht und die Zeit, die er mit ihnen verbracht hat.
Doch mit Namaste werden nicht nur Dankbarkeit und Respekt ausgedrückt.
 
Das gemeinsam zelebrierte Namaste beim Yoga symbolisiert auch die Einheit der Gruppe. Alle Teilnehmer sind nun miteinander verbunden. Der soziale Status (Herkunft, Position usw.) jenseits des Yogaraums wird vollkommen abgelegt. Unterschiede fallen weg. Schüler und Lehrer sind in der Yogastunde gleich. Diese positive Verbindung hat eine überaus spirituelle Wirkung, da sie den Raum mit kraftvollen und energiereichen Schwingungen erfüllt. Der Yoga-Unterricht ist nun mit Harmonie, Liebe und Frieden gesegnet.
 
Und noch eine Besonderheit offenbart sich beim Namaste Mudra: Wenn wir die Handinnenflächen vor dem Herzzentrum aneinander legen, entsteht eine Verbindung unserer linken und rechten Gehirnhälfte. Gegensätze verschwinden und Harmonie breitet sich in einem aus. Bis schließlich ein völliger Einklang der polaren Hemisphären hergestellt ist. Rechte und linke Hirnhälfte arbeiten nun zusammen, so dass wir unser Potential besser abrufen können.
 
Namaste hilft uns ebenso dabei, unsere Energie in unserem Herzen zu bündeln und unser Bewusstsein zu zentrieren. Nur so erlangen wir die umfassende Liebe und können uns und alle Lebewesen auf dieser Welt ehren und respektieren.
 
Grüße mit Namaste also nicht nur beim Yoga, sondern versuche, die Geste, so oft es geht in Deinen Alltag anzuwenden (zum Beispiel beim Gebet, beim Meditieren oder einfach Zwischendurch). Die energetische Verbindung mit Deinem Herzzentrum wird Dein Leben in jedem Fall sehr bereichern.

Die Verbindung von Namaste, Yoga und Meditation

Namaste drückt das aus, was viele Menschen beim Yoga und der Meditation fühlen. Die spirituelle Grußformel ist eine Art Lebensphilosophie – genau wie die beiden traditionellen indischen Techniken. Sowohl beim Yoga als auch bei der Meditation lernst Du durch achtsames und regelmäßiges Üben Deinen Atem, Deinen Verstand und Deine Gedanken unter Kontrolle zu bringen. Irgendwann ruhst Du in Deinem Inneren. Nun empfindest Du ein wundervolles Gefühl der Zufriedenheit und des Glücks. In diesem Moment wird Dir bewusst, dass Achtung, Respekt und Akzeptanz Dir und Deinen Mitmenschen gegenüber der Schlüssel ist für ein erfülltes Leben. Und genau das drückt die Namaste Geste aus.

 
Bis bald


Eure