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Hatha Yoga: alles zum populären Yoga-Stil

Hatha Yoga: alles über den beliebten Yogastil

Immer mehr Menschen, die Yoga praktizieren, widmen sich einem spezifischen Yogastil. Hatha Yoga nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein und ergänzt andere Yogastile auf anspruchsvolle Weise. Was sich hinter dem populären Yogastil verbirgt, wie er ausgeübt werden kann und warum er Yogis zunehmend begeistert, verrät dieser Ratgeber.

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Was ist Hatha Yoga?

Das Bestreben von Hatha Yoga ist es, Körper und Geist ins Gleichgewicht zu versetzen. Dies kann durch eine Komposition aus Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen) sowie Meditationen erreicht werden.
 
„Hatha“ ist ein Begriff aus der altindischen Gelehrtensprache Sanskrit und steht für Kraft. Schauen wir uns die beiden Silben genauer an, so offenbart uns das Wort einen wichtigen Grundsatz dieser Yogaform. Es enthält nämlich zwei Gegensätze (ha = Sonne; tha = Mond). Sie repräsentieren Kraft und Entspannung, die beim Hatha Yoga gleichberechtigt nebeneinander stehen und in Einklang gebracht werden.
 
Beim Hatha Yoga dominiert ein sanfter Flow, bei dem Du die Asanas in einem ruhigen Wechsel trainierst und dabei auf Deine Atmung achtest: auf Belastung folgt Entlastung.
Er wird vor allem in abendländischen Regionen ausgeübt und verfügt über viele verschiedene Yoga-Positionen. Du brauchst keine schweißtreibenden Yoga-Stunden befürchten, sondern wählst exakt die Übungen, die zu Deinem Körper und Deinen persönlichen Yoga-Zielen passen.

Wo hat das Hatha Yoga seinen Ursprung?

Diese besondere Yogaform ist um 2000 v. Chr. entstanden und hat seinen Ursprung im shivaitischen Tantrismus. Ein wichtiger Vertreter indischer Herkunft war der Yogi Goraksha. Noch heute wird der Schüler des legendären Matsyendra Gurus aus Indien als Begründer des Hatha-Yogastils betrachtet. Hatha Yoga erlebte seine Blütezeit in der Ära des 14. und 15. Jahrhunderts. Eingeleitet wurde sie durch die Schrift Hathapradipika, die der Feder Svatmaramas entstammt. Der bengalische Vishnu-Bewunderer Gheranda schrieb später die Gherandasamhita. Es ist die traditionelle Schrift zum Hatha Yogastil, die einem größeren Kreis als dem des klassischen Tantrismus zugänglich gemacht wurde.

Welche Vorteile hat Hatha Yoga und wie ist die Wirkung?

Mit dem Hatha Yogastil lassen sich die verschiedensten Prozesse im Körper positiv beeinflussen. Folgende Wirkungen können bei regelmäßiger Durchführung dieses Yogastils festgestellt werden:
 

  • Stärkung der Muskulatur und Erhöhung der körperlichen Flexibilität
  • Lockerung energetischer Körperblockaden und Verspannungen
  • Dezimierung von Rücken- und Nackenschmerzen
  • nachhaltige Schulung des Gleichgewichtssinns
  • Verbesserung der Durchblutung im gesamten Körper
  • Regulierung des Herzschlags auf eine ruhige Frequenz und Stabilisierung des Kreislaufs
  • Beruhigung des Geistes und der Gedanken
  • Verminderung des Stresslevels bei gleichzeitiger Erhöhung der Stressresistenz
  • Förderung der Entspannung
  • Minimierung von Schlafstörungen
  • Gegenwirken bei Anzeichen von Depressionen
  • Energetisierung des Körpers und Steigerung der Vitalität
  • Erreichen einer Sauerstoff-Konditionierung je nach durchgeführten Übungen
  • Ausgleich des Stoffwechsels
  • Reduzierung des Gewichts
  • Optimierung sportlicher Leistungen
  • Verletzungsschutz

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Was bedeuten die 5 Säulen im Hatha Yoga?

Beim Hatha Yoga steht die Einzigartigkeit des Menschen im Fokus. Die 5 Säulen sind daher individuell zu betrachten und können für jeden eine andere Bedeutung einnehmen.
 
Dies sind die 5 Säulen des Hatha Yogastils:
 

  • Körperübungen zur koordinierten Bewegung (Asanas)
  • passende Ernährung
  • korrektes und bewusstes Atmen (Pranayama)
  • geeignete Entspannungstechniken
  • Förderung des positiven Denkens durch Meditation

 
Durch die 5 Säulen sollen Achtsamkeit, eine glückliches Gemüt und Herzlichkeit gefördert sowie ein harmonischer Einklang von Körper, Geist und Seele erreicht werden.

Eignet sich Hatha Yoga auch für Anfänger?

Das populäre Hatha Yoga ist für Anfänger nicht nur geeignet, sondern ideal. Denn im Gegensatz zu den dynamischen Asanas, die beispielsweise beim Kundalini Yoga im Mittelpunkt stehen, liegt der Fokus beim Hatha auf sanften Übungen. Einsteiger profitieren besonders von einem eher langsamen Flow, bei dem nach einem kraftvoll gehaltenen Asana eine Phase der Entspannung einsetzt und die Muskeln wieder aufgelockert werden. Die fließenden ineinander übergehenden Asanas können auch von Anfängern, die körperlich nicht so fit sind, hervorragend im individuellen Tempo durchgeführt werden.
 
Es gilt, die persönlichen Grenzen vorsichtig auszuloten. Dein Körper gibt hierbei den Ton an. Das korrekte Ausführen der Yogaübungen und die bewusste Synchronisation der Atmung ist bei diesem Yogaform essenziell.

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Wann sollte ich Hatha Yoga nicht praktizieren?

Für den Hatha-Yogastil solltest Du unbedingt Zeit mitbringen und auf ein Ausüben in Eile oder bei hohem Stress verzichten. Während der Menstruation ist Frauen von Hatha-Yogaübungen ebenfalls abzuraten. Ein voller Magen ist keine gute Idee und auch nach den Übungen solltest Du etwa eine halbe Stunde bis zur nächsten Nahrungsaufnahme warten. Das Wetter ist extrem kalt, warm oder feucht? Oder planst Du nach der Yoga-Session ein anstrengendes Workout? All dies sind weitere gute Gründe, auf Hatha Yoga zu verzichten. Bei Krankheiten, Operationen, Frakturen und Verstauchungen solltest Du ebenso vom Hatha-Yogastil ablassen. Wenn Du schwanger bist oder über andere gesundheitliche Einschränkungen verfügst, ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.

Was sind die Elemente einer Hatha Yogastunde?

Eine Hatha Yogastunde von etwa 60 bis 90 Minuten beginnt üblicherweise mit einem Sonnengruß zur Aufwärmung und weiteren Asanas. Stehende Yoga-Positionen nähern sich der Vierfüßlerhaltung und gehen in Sitzpositionen über. Umkehrhaltungen wie ein Kopf- oder Schulterstand läuten meist das Ende einer Stunde Hatha Yoga ein, so dass das Blut aus den Beinen wieder in den Körper zurückströmt. Den Abschluss bildet die Savasana-Entspannung.

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