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Yoga Nidra: die ultimative Form der Tiefenentspannung

Yoga lässt sich auf vielfältige Weise praktizieren und in den Alltag integrieren. Ein charakteristisches Merkmal sind unter anderem die typischen Asanas in Verbindung mit den Atemübungen Pranayama und Elementen der Meditation. Vor diesem Hintergrund hebt sich Yoga Nidra deutlich von anderen Yogastilen ab. Der Schlaf rückt bei dieser sehr speziellen Form in den Vordergrund. Zeit, um einmal hinter die Kulissen des außergewöhnlichen Yogastils Yoga Nidra zu blicken.

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Was ist Yoga Nidra?

Der Begriff Nidra stammt aus dem Sanskrit und steht für den Schlaf. Das Ziel von Yoga Nidra ist es, einen körperlichen und geistigen Zustand zu erreichen, der sich auf einer Ebene zwischen der Meditation und dem Schlaf befindet. Indem die tiefliegenden Schichten des Bewusstseins angesprochen werden, wird idealerweise ein Zustand absoluter Tiefenentspannung erreicht. Die Entspannung bezieht sich dabei sowohl auf die körperliche Komponente, als auch auf den Geist und die persönlichen Emotionen. Im Grunde genommen ist es die Glückseligkeit, die einen gewichtigen Unterschied zu klassischen Entspannungsübungen macht. Der ausgefallene Yogastil geht auf tantrische Riten zurück und kann auf zwei verschiedene Arten ausgeübt werden. Du kannst ihn entweder im Liegen praktizieren, Dich alternativ dazu aber auch setzen.

Woher kommt Yoga Nidra?

Als Begründer von Yoga Nidra gilt Swami Satyananda Saraswati. Er gründete in den 1960er Jahren die Bihar School of Yoga in der indischen Stadt Munger. Unter Zuhilfenahme von tantrischen Schriften entwickelte er den zukunftsweisenden Yogastil. Das Bild des modernen Menschen im hektischen Alltag spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Für Swami Satyananda Saraswati war es wichtig, dass der Lebensstil durch diese Form von Yoga positiv beeinflusst wird und das persönliche Mindset eines jeden Übenden wieder Raum zur Entfesselung der eigenen Kreativität gewinnt. Außerdem war es sein Wunsch, dass jeder – ungeachtet dessen Alter, Kultur oder Religion – Yoga Nidra ausüben kann.

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Anleitung zum Lernen: die 7 Schritte einer Yoga-Nidra-Einheit

Beim Ausüben von Yoga Nidra gilt es, die Gedanken im Hier und Jetzt zu belassen. Daher werden sie in 7 Schritten systematisch in Deinen yogischen Schlaf übergeleitet. So gehst Du vor:
 
1. Im Rahmen der Internalisierung konzentrierst Du Dich ganz auf Deinen Körper, Deinen Atem und die Geräusche Deiner unmittelbaren Umgebung. Dies geschieht in der sogenannten Totenstellung (auch bekannt als Shavasana), bei der Du mit geschlossenen Augen absolut regungslos und still auf dem Rücken liegst. Um wach zu bleiben, kannst Du positive Affirmationen leise aufsagen. Mit dem ganz bewusst ausgeübten Shavasana Asana (das beim Hatha Yoga und anderen Yogastilen immer am Ende praktiziert wird) soll Dich eine tiefe Entspannung erreichen.
 
2. Wiederhole Dein Sankalpa (was so viel bedeutet wie Leitsatz, Wunsch, Absicht) dreimal, um Deinen Geist zu kräftigen und positiv zu lenken. Ein Sankalpa könnte z.B. der Entschluss sein, gesünder zu essen, Mitmenschen mit mehr Liebe zu begegnen, mehr Sport zu treiben oder das Leben zu entschleunigen.
 
3. Lass Deine Wahrnehmung durch Deinen Körper kreisen – von einem Körperteil zum nächsten. Der Wechsel Deiner Gedanken sollte im Rahmen der Nyasa schnell vonstattengehen.
 
4. Pratipaksha Bhavana heißt die nachfolgende Praxis, bei der Du gegenteilige Gefühl erzeugst. Die Hirnhemisphären sollen dabei verbunden werden, was sich auf das Gehirn harmonisierend auswirkt.
 
5. Dein Bewusstsein hat jetzt schon einen Zustand der Tiefenentspannung erreicht. Es folgt die Visualisierung verschiedener Bilder. Das Auflösen von Bildern aus den Tiefen Deines Bewusstseins ist ebenfalls möglich.
 
6. Damit Du Deinen Vorsatz vertiefst, wiederholst Du die Sankalpa aus Step 2.
 
7. Die Externalisierung führt Dich systematisch in die Außenwelt zurück. Wenn Du magst, kannst Du Deine Emotionen und Gedanken in einem Notizbuch festhalten.

Was bewirkt Yoga Nidra?

Yoga Nidra birgt ein hohes Potenzial, einige Aspekte in Deinem Leben positiv verändern zu können. Dieser Yogastil zeichnet sich durch eine Reihe von Vorteilen aus, die Du Dir zunutze machen kannst. Indem Du Yoga Nidra regelmäßig ausübst und so in einen Zustand ultimativer Tiefenentspannung versetzt wirst, kannst Du schneller zu Deiner inneren Ruhe gelangen, was sich auf Dein physisches Wohlbefinden idealerweise positiv auswirkt. Außerdem kannst Du eine höhere Resilienz im Hinblick auf ein hohes Stresslevel erreichen und bist weniger reizbar, als es ohne den tiefenentspannenden Effekt der Fall wäre. Da Dein Geist beruhigt wird, erlangst Du eine optimierte Aufnahmefähigkeit von Informationen, was gleichzeitig mit einem höheren Konzentrationsvermögen einhergeht. Da bei langfristig angelegten Übungen weniger Stresshormone ausgeschüttet werden sollen, ist eine Stabilisierung Deines Immunsystems denkbar. Zu guter Letzt kannst Du Dein gesamtes Schlafverhalten optimieren. Idealerweise gewinnt Dein Schlaf an mehr Tiefe.

Für wen eignet sich die Tiefenentspannung?

Grundsätzlich bedarf es keiner besonderen Voraussetzungen, um Yoga Nidra auszuüben. Auch ohne Vorkenntnisse kannst Du diesen Yogastil in Deinen Alltag übernehmen. Unterstützend lässt er sich vorbehaltlich der Zustimmung durch einen Arzt bei Schlafstörungen, Stress und Burnout, aber auch bei Traumata und Depressionen anwenden. Hierbei solltest Du jedoch unbedingt den Rat eines zugelassenen Mediziners einholen.

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