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Ashtanga Yoga: was Du über den härtesten Yoga-Stil wissen musst

Ashtanga Yoga: dynamische Flows und anspruchsvolle Asanas

Ashtanga Yoga ist der wohl anspruchsvollste und härteste Yoga-Stil. Äußerst dynamische Asanas, fließende Übergänge und eine synchronisierte Atmung lassen einen schnell ins Schwitzen kommen. Die schnelle Abfolge der Posen erinnert an eine mitreißende Choreographie, die Deinem Körper alles abverlangt und Deinem Geist Ruhe und Entspannung schenkt. Was Ashtanga Yoga so einzigartig macht, erfährst Du hier.

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Was ist Ashtanga Yoga?

Erstmals erwähnt wird das Wort Ashtanga im Sanskrit, einer altindischen Gelehrten-Sprache. Es setzt sich aus 2 Begriffen zusammen.
Astau = Acht
Anga = Glied
 
In seiner Bedeutung steht Ashtanga für den yogischen Weg, der aus acht Gliedern besteht. Dieser achtgliedrige Pfad wurde im heiligen Ursprungstext des Yoga (dem Yogasutra) von Patanjali, dem Begründer des Yoga, beschrieben.
 
Charakteristisch für das Ashtanga Yoga ist die Dynamik. Die einzelnen aus dem Hatha Yoga stammenden Asanas (Posen) sind nicht statisch, sondern werden in zusammenhängenden Flows verbunden. Das Wechseln der Posen geschieht in einer schnellen Abfolge, wobei Atem und Bewegung aufeinander abgestimmt sind. Diese reibungslose – fließende – Aneinanderreihung von Asanas bezeichnet man auch als Yinyasa. Der daraus abgeleitete Yoga-Stil mit seiner dynamischen, aber völlig freien Übungsabfolge ist bekannt als Yinyasa Yoga.
 
Im Gegensatz zu den meisten anderen Yoga Stilen, werden die Asanas beim Ashtanga Yoga immer in einer festen Reihenfolge erlernt. Doch keine Sorge: Anfänger müssen nicht mit dem Tempo der erfahrenen Ashtanga Yogis mithalten und können das Nacheinander von Körper- und Atemübungen an ihre aktuelle Fitness anpassen. Mit der Zeit wird sich das regelmäßige Training aber auszahlen. Du verbesserst Dein Körperbewusstsein und Deine Flexibilität. Jetzt kannst Du die Geschwindigkeit der Bewegungen langsam steigern.
 
Typisch für das Ashtanga Yoga sind die 6 Serien, wobei der Schwierigkeitsgrad der Asanas von Stufe zu Stufe zunimmt. Der Yoga Lehrer wählt eine Serie aus, die dann von den Schülern in ihrem eigenen Tempo geübt wird.

Wo hat Ashtanga Yoga seinen Ursprung?

Das Ashtanga Yoga hat seinen Ursprung in Mysore, einer Stadt im Südwesten von Indien. Dort lebte ein Gelehrter namens Tirumalai Krishnamacharya, der den Maharaja und die Königsfamilie in der Kunst des Yogas unterrichtete.
 
Begeistert von den Asanas ließ der Maharaja in seinem Palast eine Yogaschule errichten. Dort entwickelte Guru Krishnamacharya einen ganz neuen Yoga Stil, angepasst an die Bedürfnisse seiner Schüler – Jungen, die nach einem körperlich kraftvollen Ausgleich zu ihrem eher ruhigen Alltag suchten.
 
Es entstand eine energiegeladene, überaus dynamische und daher auch anstrengende Abfolge von Asanas. Damit war das Ashtanga Yoga geboren.
 
Wirklich bekannt wurde der Yoga-Stil durch einen Meisterschüler von Krishnamacharya: Pattabhi Jois. Er perfektionierte die Posen und die 6 Serien und brachte diesen athletischen und erschöpfenden Yoga-Stil in die westliche Welt.
Besonders in Amerika fand das Ashtanga Yoga zahlreiche Anhänger und prominente Persönlichkeiten aus dem Show-Business.
 
Nach einem langen und erfüllten Leben starb Pattabhi Jois 2009 in der Stadt, in der alles begann: Mysore.

Die sechs Serien des Ashtanga Yoga

Im Ashtanga Yoga gibt es sechs Serien. Jede Serie besteht aus einer genauen Übungsabfolge und einer bestimmten Anzahl von Asanas. Die Körperübungen werden mit jedem neuen Level komplexer und verlangen außerordentliche Flexibilität, Konzentration und Kraft von den Yogis ab.
 
Die schweißtreibenden Übungen ab Serie zwei sind selbst für Fortgeschrittene oftmals zu anstrengend. Nur eine Handvoll extrem versierter Yoga-Meister weltweit beherrschen das Ashtanga Yoga und können die Asanas der fünften und sechsten Serie mit einer perfekten Leichtigkeit praktizieren.
 
Übersicht über die sechs Serien und ihre Bedeutungen
 

  • Erste Serie (Yoga Chikitsa): der traditionelle Einstieg, der darauf abzielt Deinen Körper zu reinigen und zu heilen
  • Zweite Serie (Nadi Shodhana): hier liegt der Fokus auf der Reinigung Deiner Energiekanäle und des Nervensystems
  • Dritte Serie (Sthira Bhaga): sie besteht aus vier Teilen, in denen Du Dein Prana (Lebensenergie) stärkst

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Ashtanga Yoga bietet zahlreiche Vorteile

Ashtanga Yoga ist eine echte Herausforderung sowohl für Einsteiger, als auch für erfahrene Fortgeschrittene. Durch das hohe Tempo kommt man schnell ins Schwitzen. Die fließenden Asanas – begleitet von jeweils 5 Atemzügen – erfordern andererseits viel Kraft, maximale Konzentration und einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn. Doch der anspruchsvolle Yoga Stil gibt Dir auch eine Menge zurück.
 
Diese Vorteile bietet Dir das Ashtanga Yoga:
 

  • Körper und Geist erholen sich und kommen wieder zurück in ihre Balance
  • Du steigerst Deine Konzentration langfristig
  • Stresshormone werden abgebaut und stressbedingte Erkranken reduziert
  • Du verbesserst Deine Beweglichkeit
  • Du stärkst Deine Muskeln
  • Verspannungen lösen sich
  • Du dehnst Deine Faszien und stärkst somit das Bindegewebe
  • Du förderst Deine Durchblutung und versorgst Deinen Körper besser mit Sauerstoff und Nährstoffen
  • Deine Energiekanäle werden gereinigt und die Energie (Prana) kann besser fließen
  • Du bekommst eine bessere (gerade) Körperhaltung und vermeidest Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle etc.
  • Du trainierst Deine Selbstdisziplin und stärkst Dein Durchhaltevermögen

 
Mit Ashtanga Yoga kannst Du Dich also körperlich, geistig, seelisch und energetisch auf einen ganz neuen Level bringen. Unterm Strich wirst Du in jeder Hinsicht fitter. Deine Zufriedenheit verbessert sich und Dein Herz strahlt vor Glück und Lebensfreude.

Wie ist eine Ashtanga Yogastunde aufgebaut?

Ashtanga Yoga ist wohl einer der härtesten Yoga-Stile. Hier bist Du richtig, wenn Du Körper, Geist und Seele ganzheitlich in Einklang bringen und das Maximale aus Dir herausholen möchtest.
 
Eine Ashtanga Yoga Stunde der ersten Serie besteht aus 41 Asanas und ist aufgrund der fließenden Übergänge der Körperübungen eine große Herausforderung. Die Serien zwei bis sechs werden hierzulande kaum in einem Yoga-Studio gelehrt, da die Asanas einen hohen Schwierigkeitsgrad haben und auch Geübte überfordern.
 
Nachdem der Yoga Lehrer seine Schüler mit einem respektvollen Namaste begrüßt hat, kann die Yoga-Stunde beginnen.
 
Der Aufbau einer Ashtanga Yogastunde der ersten Serie sieht so aus:
 

  • Phase 1: Du startest die Stunde mit Pranayama, einer Atemübung, die aus Ein-, Aus- und Wechselatmung besteht. So kommst Du zur Ruhe und kannst Dich auf die Session vorbereiten.
  • Phase 2: Danach chanten alle gemeinsam ein einleitendes Mantra.
  • Phase 3: Nun folgt ein kurzes Warm-Up. Du bereitest Deine Muskeln, Sehnen, Gelenke und Bänder auf die Asanas vor und trainierst die Sonnengrüße A und B.
  • Phase 4: Jetzt startest Du mit der festgelegten Asana Abfolge. Die Posen übst Du in Deiner eigenen Geschwindigkeit und körperlichen Fitness. Dein Lehrer begleitet Dich aufmerksam und gibt Dir Ratschläge, so dass Du Deine Übungen verbessern kannst.
  • Phase 5: In der anschließenden Abschluss-Sequenz beruhigst Du Deinen in Schwung gebrachten Kreislauf wieder und senkst Deine Herzschlagfrequenz. Dies geschieht mit Hilfe von statischen Übungen, wie zum Beispiel der Kindhaltung (Balasana) oder dem Schulterstand (Salamba Sarvangasana).
  • Phase 6: Jetzt befindest Du Dich im Shavasana (Endentspannung). Das ist der krönende Abschluss Deiner Ashtanga Yoga Stunde. In der sogenannten Totenstellung liegst Du bewegungslos eine Zeitlang mit geschlossen Augen und relaxtem Körper auf dem Rücken. Dabei versuchst Du nur Dich zu spüren, loszulassen und ablenkenden Gedanken keinen Raum zu geben.
  • Phase 7: Ganz am Ende wird wieder gemeinsam ein abschließendes Mantra gechantet. Danach verabschiedet sich der Lehrer von den Yogis und Yoginis.

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Für wen eignet sich der anstrengende Ashtanga Yoga-Stil?

Ashtanga Yoga ist extrem dynamisch und verlangt Dir alles ab. In jedem Fall bringt er Dich an Deine Grenzen. Doch obwohl dieser Yoga-Stil sehr viel Kraft, Flexibilität und Konzentration vom Schüler einfordert, ist er nicht nur für Fortgeschrittene geeignet. Auch Anfänger, die zum Beispiel eine sportlichen Ausgleich für ihre sitzende Bürotätigkeit suchen, können sich beim Ashtanga Yoga auspowern.
 
Wenn Du Einsteiger bist, solltest Du zum einen über eine gewisse Fitness verfügen und zum anderen es nicht übertreiben. Überfordere Deinen Körper nicht, indem Du versuchst, das Tempo von erfahrenen Yogis mitzugehen. Trainiere in einer Geschwindigkeit, die an Dein aktuelles Leistungsvermögen angepasst ist. In jedem Fall wirst Du beim Ashtanga Yoga sehr gut betreut von einem Lehrer, der Dir Tipps und Tricks verrät und Dich behutsam von Übung zu Übung führt.
 
Solltest Du Verletzungen oder Erkrankungen haben oder schwanger sein, bespreche bitte mit Deinem Arzt, ob Du den anspruchsvollen Yoga-Stil trainieren darfst.
 
Eure