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Vipassana Meditation: alles zur Einsichtsmeditation

Hinter Vipassana steht die tiefgreifende Einsicht oder Erkenntnis, die Dinge so zu sehen und zu akzeptieren, wie sie wirklich sind. Diese Form der Meditation ist außergewöhnlich. Sie verlangt reichlich Ernsthaftigkeit, um bestmöglichen Erfolg zu bringen. Bist Du bereit für eine Meditationstechnik, die sich von einer völlig anderen Seite präsentiert? Hier erfährst Du, was es mit der Vipassana Meditation auf sich hat und was auf Dich zukommt, wenn Du sie ausübst.

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Was ist Vipassana?

Bei der Vipassana Meditation geht es um die Akzeptanz des Ist-Zustands. Es gilt, die Dinge einfach anzunehmen und sich in Ausgeglichenheit zu üben. Indem Du Dich selbst beobachtest, kannst Du Dich durch diese Form der Meditation positiv verändern, Deinen Geist trainieren und entlasten. Du kannst sie auch als Gegenstück zum körperlichen Training, welches Du möglicherweise regelmäßig ausübst, betrachten.
 
Ebenfalls lernst Du mit Vipassana, woraus Deine Emotionen und Gedanken resultieren und was Dich in Deinem Leben weitergebracht bzw. zurückgeworfen hat.
 
Drei wesentliche Schlüsselelemente bilden hierbei die tragenden Säulen:
 
Panna (die Weisheit, dass das Universum ständigen Änderungen unterworfen ist),
Sila (das moralische Leben mit dem Einhalten von Regeln)
Samadhi (die Konzentration, die Deinen Geist leitet).
 
Das Lehren dieser Meditationstechnik findet üblicherweise in einem Meditationskurs statt, der sich fernab von Schnupperkursen nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip über einen Zeitraum von 10 Tagen erstreckt. Das Zeitraster beläuft sich jeden Tag auf 10 Stunden und es ist erforderlich, dass Du Dich vollkommen darauf einlässt.

Woher kommt Vipassana?

Diese Meditationsform ist eine der ältesten, die existieren. Sie ist 2.500 Jahre alt, stammt aus Indien und geht auf die Lehren des Buddhas Gautama zurück. Gautama nutzte die Vipassana Meditation als Heilmittel gegen eine Vielzahl von allgemeinen Erkrankungen. Fortan wurde die besondere Meditationstechnik durch verschiedene Lehrer bis in die Gegenwart überliefert.

Dein persönliches Meditationsbild

Die Wirkung der Vipassana Meditation

Ähnlich wie bei der Achtsamkeitsmeditation kannst Du mit der Vipassana Meditation Dein Bewusstsein zur Ruhe kommen lassen und auf geistiger Ebene Deinen Frieden erlangen. Ein harmonisches Gefühl durchströmt bei einer erfolgreichen Anwendung der Technik Deinen Körper. Der Vipassana-Meditation wird außerdem nachgesagt, gesundheitliche Beschwerden lindern zu können. Dazu sollen Schmerzen, Ängste und Depressionen gehören. Kläre im Hinblick auf die gesundheitliche Relevanz unbedingt mit Deinem Arzt ab, ob die Meditation bei derartigen Erkrankungen für Dich geeignet ist.

Wie geht die Vipassana Meditation?

Bei der Vipassana geht es um die Gesamtwahrnehmung Deines Körpers. Das bewusste Wahrnehmen der Bewegung Deines Atems – etwa durch die Bewegung Deiner Nasenflügel – spielt dabei eine zentrale Rolle. Dieses sollte frei von jeglichen Urteilen sein. Gleiches gilt für die Bauchatmung, bei der Du ebenfalls bewusst tief ein- und schließlich wieder ausatmest. Im Rahmen eines sogenannten Bodyscans lässt Du Deine Wahrnehmung bewusst durch den gesamten Körper wandern. Auch hier ist wieder das wertungsfreie Registrieren von hoher Bedeutung. Außerdem geht es bei dieser Meditationsform um die Vergänglichkeit des eigenen körperlichen Zustandes. Ein Ansatz ist, dass Du diesem mit Akzeptanz begegnest und dabei unbeirrbar gelassen bleibst.
 
Schritt 1 bei der Vipassana Meditation: übe Achtsamkeit und beobachte Deinen Atem
 
Nimm für Schritt 1 der Vipassana eine niedrige Position – etwa einen Schneidersitz oder eine andere sitzende Position – ein, wobei Du Deinen Rücken nicht anlehnen solltest. Mit geschlossenen Augen konzentrierst Du Dich nun ausschließlich auf Deine Atmung, die Du wie ein Außenstehender beobachtest. Nun geht es an die Erweiterung dieser Wahrnehmung. Mit jedem Einströmen von Luft in Deine Nase spürst Du, wie sich Bauch und Brust heben und senken. Wiederhole dies nach Deinem persönlichen Empfinden. Im Anschluss nimmst Du die Energie wahr, die Deinen Körper mit dem Ein- und Ausatmen durchströmt. Besondere Aufmerksamkeit schenkst Du dabei dem Ausatmen. Mit diesem wirst Du alles Nutzlose und nicht mehr Benötigte los und Du nimmst wahr, wie es Deinen Körper verlässt.
 
Schritt 2 bei der Vipassana Meditation: konzentriere Dich auf Deinen Körper
 
Von Deiner geballten Faust lässt Du lediglich das Ausstrecken des Zeigefingers zu, während Du Deine Hand an Deinem Körper ablegst. Beim Einatmen bündelst Du Deine Konzentration am Zeigefinger und beobachtest wertungsfrei Deine Emotionen und Gedanken. Unterbinde jegliche Reaktion – auch auf mögliche Empfindungen Deines Fingers. Diesen Prozess wiederholst Du mit jedem weiteren Finger. Lass Deine Aufmerksamkeit langsam von den Fußspitzen bis zum Kopf wandern. Zum Ausklang der Vipassana Meditation bewegst Du sämtliche Zehen und Finger, dehnst Deinen gesamten Körper und öffnest die Augen.

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