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LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU: das Mantra der bedingungslosen Güte

Das Mantra LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU gehört neben dem OM Mantra wohl zu den bekanntesten Formeln im Buddhismus. Wenn Du Yoga praktizierst, hast Du es sicherlich auch schon mal gehört. Oft wird dieser heilige Vers nämlich am Ende einer Yogastunde von den Teilnehmern gechantet.
 
LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU ist ein kraftvolles Segensmantra, das allen Lebewesen – auch Dir selbst – Glück, Harmonie und Frieden wünscht. Damit sich dieser fromme Wunsch erfüllt, sollst Du allen Menschen und Tieren mit bedingungsloser Güte, Wohlwollen, Liebe und Mitgefühl begegnen.
Alle Hintergründe zu dem beliebten Mantra habe ich Dir hier zusammengestellt.

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Was bedeutet LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU?

Für LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU gibt es verschiedene Übersetzungen. Eine der am meisten genutzten Formulierungen für das uralte Sanskrit Mantra des Wohlwollens lautet: „Mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren.“ Eine andere Interpretation lautet: „Mögen alle Wesen glücklich und frei von Leid sein“. Die Bedeutung des Mantras lässt sich aber auch wie folgt übersetzen: „Mögen all meine Gedanken und Gefühle, meine Worte, meine Handlungen und mein Verhalten rein sein und zum Glück aller Lebewesen überall auf der Welt beitragen.“
 
Doch welcher tiefere Sinn verbirgt sich hinter dem Mantra und was bedeuten die einzelnen Wörtern genau?
 
LOKAH: Welten (Wesen)
Die religiösen Texte meinen hiermit die Ebenen, die unser Dasein umgeben, also: Erde, Himmel und Unterwelt. Diese 3 Welten kommen auch im Gayatri Mantra vor, das jeder Hindu täglich betet, um geistige Erleuchtung zu erlangen.
Mit LOKAH werden aber nicht nur die Welten angerufen, sondern auch die dort lebenden Wesen.
 
SAMASTAH: alle
Dieses Wort bezieht sich darauf, dass alle Geschöpfe – Menschen und Tiere – berücksichtigt werden. Es gibt keine Ausnahmen.
 
SUKHINO: Glück, Harmonie, Freude
Der eigentliche Sinn hinter diesem Wort ist, dass allen Lebewesen ein glückliches und zufriedenes Leben und vollendetes Wohlergehen zusteht.
 
BHAVANTU: möge all das sein
Der Segensspruch endet mit der Zuversicht, dass alle Wünsche erhört und wahr werden, also Glück und Harmonie für alle Welten und Lebewesen.

Woher kommt LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU?

LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU ist ein uraltes Mantra, dass aus dem ältesten Teil der Veden, dem R̥igveda stammt. Es soll auf einer Aussage von Buddha beruhen, nach der sich alle Geschöpfe nichts sehnlicher wünschen, als in Harmonie und Glückseligkeit zu leben. LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU ist zum einen ein in sich geschlossenes Mangala Mantra (ein Friedensgebet), kann aber auch Bestandteil eines längeren Mantras sein, dass zum Ende eines religiösen Verehrungsrituals (die sogenannte Puja) rezitiert wird.

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Wie setze ich das LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU Mantra ein?

LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU soll unser Mitgefühl, unsere Nächstenliebe und unsere Güte wecken. Wenn Du das Mantra rezitierst, betest Du dafür, dass es allen Geschöpfen auf dieser Welt gut gehen möge und dass alle Menschen und Tiere ohne Leid leben können. Ganz konkret kannst Du dieses Mantra aber auch anwenden, wenn Du einem bestimmten Lebewesen (das kann zum Beispiel ein Familienmitglied, ein Freund, ein völlig Unbekannter oder ein Haustier sein) Schutz und Wohlergehen schenken möchtest. So erschafft das LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU Mantra eine Aura der Empathie, deren schützende Wirkungen und positiven Energien sich auf das ins Gebet einbezogene Lebewesen übertragen. Und auch wenn es nicht immer möglich ist, Leid und Schmerz zu heilen oder zu lindern, so bereicherst Du diese Welt mit Deinem Mitgefühl und Deiner Nächstenliebe und das ist ein wichtiger Schritt für ein Leben in Glück, Harmonie und Frieden.

Wie ist die Wirkung von LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU?

LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU ist ein sehr populäres Mantra, dass beim Yoga meist am Ende einer Session gemeinsam von den Schülern und dem Yogalehrer rezitiert wird. Das Mantra kommt auch bei der Metta Meditation – der Meditation der liebenden Güte – zum Einsatz. Auch hier wird es zum Schluss der Sitzung wiederholt: gesungen, geflüstert oder leise gesprochen. Dem Mantra wird eine spirituelle Wirkung zugesprochen, die darauf beruht, dass durch das gemeinsam angestimmte Friedensgebet eine herzliche Verbundenheit zwischen den Teilnehmern entsteht. Positive Energien werden freigesetzt und heben Deine Herzensgefühle und Deine zwischenmenschlichen Fähigkeiten auf einen neuen Level.