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Mandala

Mandala: alles zur Bedeutung, Wirkung und Ursprung der Ausmalbilder

Wir kennen sie alle: die herrlichen Mandalas, die wir als Kinder mit kunterbunten Farben ausgemalt haben. Und auch in diesen schwierigen Zeiten liegt das Mandala-Malen voll im Trend. Gerade bei Erwachsenen erfreuen sich die Ausmalbilder einer zunehmenden Beliebtheit. Der Grund liegt nicht nur ausschließlich darin, ein kleines Kunstwerk zu erschaffen. Ein Mandala zu malen tut dem Geist und der Seele außerordentlich gut. Denn die achtsame Beschäftigung mit dem harmonischen Motiv, hilft uns dabei zu entspannen und Stress abzubauen. In diesem Artikel erfährst Du alles zu den fernöstlichen Ausmalbildern. Welche Bedeutung hat ein Mandala, wie wirkt es und wo kommt es her? Außerdem bekommst Du hier eine kurze Anleitung, mit der Du ein Mandala selbst zeichnen kannst.
 
Inhaltsverzeichnis
 
1.  Was ist ein Mandala?
2.  Die Bedeutung von Mandalas
3.  Wo haben die Mandala-Motive ihren Ursprung?
4.  Die 5 Mandala Grundformen
5.  Die Wirkung eines Mandalas auf den Betrachter
6.  Wie wird das Mandala im Buddhismus verwendet?
7.  Welche Bedeutung hat das Mandala im Hinduismus?
8.  Das bringt das Malen eines Mandala Bildes: die Vorteile
9.  Mandala selbst zeichnen: Mal-Utensilien und wertvolle Tipps
10.  Die Blume des Lebens als Mandala

 

Was ist ein Mandala?

Ein Mandala ist ein symmetrisches Kreisbild mit einer besonderen Eigenschaft: Um einen Mittelpunkt herum ordnen sich verschiedenen Motive an. Ursprünglich wurden beim klassischen Mandala Kreise um dieses Zentrum verteilt. Mit der Zeit kamen neue geometrische Formen dazu, wie z.B. Quadrate, Dreiecke, Sterne oder Herzen.
Das Wort Mandala stammt aus der altindischen Gelehrtensprache, dem Sanskrit. Übersetzt heißt es soviel wie: ein Gefäß („manda“), in dem sich die Essenz („la“) befindet.
Sowohl im Buddhismus als auch Im Hinduismus ist das Mandala tief in der Religion verwurzelt und hat für viele Menschen eine spirituelle, mystische Bedeutung.

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Die Bedeutung von Mandalas

Warum ist in der buddhistischen und hinduistischen Religion die Mandala-Bedeutung so groß? Die Erklärung ist ganz einfach. In dem Muster – so der Glaube – hat das Universum seinen Ursprung. Hier manifestiert sich die Schöpfung und der ewige Kreislauf von Wiedergeburt und Vergehen. Das Mandala gibt dem Betrachter aber nicht nur einen Einblick in die Zusammenhänge der göttlichen Ordnung. Das geometrische Symbol dient auch als Meditationsobjekt. Trittst Du mit dem Mandala-Bild in einen intensiven Blickkontakt, so schärfst Du Deinen Fokus und Deine Konzentration. Außerdem können die darin enthaltenen hoch energetischen Kräfte und positiven Informationen dazu beitragen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Wo haben die Mandala-Motive ihren Ursprung?

Mandalas kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum. In Tibet und Indien wurden die Bilder mit den konzentrischen Kreisen vor circa 25000 Jahren das erste Mal gezeichnet. Das belegen verschiedene Zeichnungen in Felswänden, auf denen Kreise zu sehen sind, die von einem Mittelpunkt ausgehen. Höchstwahrscheinlich handelt es bei diesen Darstellungen um eine radförmig aussehende Sonne, sogenannte Sonnenräder.
 
Über den Buddhismus verbreitete sich das Mandala im Laufe der Jahrtausende in sämtliche Kulturen des ostasiatischen Raumes. In China, Japan, Indien und Tibet spielen sie noch heute eine große Rolle im Zusammenhang mit religiösen Riten.
Es dauerte bis ins Mittelalter, ehe das Mandala dann auch in Europa seinen Platz fand. Die kunstvollen Ornamente wurden besonders bei der Gestaltung von Fenstern in Kirchen und anderen repräsentativen weltlichen Bauwerken eingesetzt. Besonders beeindruckend sind z.B. die wunderschönen Fensterrosetten in den Kathedralen der Gotik, wie z.B. Notre Dame, Westminster Abbey oder in der Gregorianischen Kapelle im Petersdom. Oft enthalten diese Mandalas christliche Symbole. Beispielsweise das Dreieck, also das Zeichen für Vater, Sohn und heiligen Geist.
 
Ebenso konnten Mandalas in vielen anderen Kulturen auf der ganzen Welt nachgewiesen werden. Bei den Indianern, Azteken, Inkas, Aborigines, Kelten und anderen Völkern hatten die heiligen Ursymbole eine große spirituelle Bedeutung. Sie standen unter anderem für die Vergänglichkeit des Lebens. Den Ornamenten wurde außerdem eine heilende Wirkung nachgesagt, so dass sie häufig auch bei der Behandlung von Krankheiten Anwendung fanden.

Die 5 Mandala Grundformen

Die traditionelle Mandala Grundform ist rund. Um den zentralen Punkt in der Mitte kommt es zu einer Abfolge von immer wiederkehrenden Kreisen. Es gibt aber auch andere Darstellungsformen, die geometrisch und abstrakt sein können oder auch Pflanzen und Tiere enthalten. Das bedeuten die 5 Grundformen aus Sicht des tibetischen Buddhismus:
 

  • Der Kreis symbolisiert das Universum und das Himmlische. Er ist das Sinnbild für all das, was jenseits einer bestimmten Grenze liegt (Transzendenz). Im Jenseitigen, also außerhalb der uns bekannten irdischen Welt und der gemachten Erfahrungen, liegt das Übernatürliche, das Göttliche oder den Schöpfer (Gott) selbst. Im buddhistischen Glauben steht der Kreis für die Erkenntnis, die Erleuchtung und die Vollkommenheit. Außerdem ist er das Zeichen für Harmonie und Konzentration.
  • Das Quadrat ist ein Symbol für die Erde und der Immanenz (also für das Innenwohnende). Es enthält alles, was geschaffen wurde. In der tibetanischen Weltanschauung steht das Quadrat aber auch für einen palastartigen Tempel, in dem sich der Sitz der Gottheit befindet.
  • Das Dreieck repräsentiert das Bewusstsein, also die innere Selbstwahrnehmung mentaler Zustände und Prozesse. Zudem drückt es auch Vitalität und Wandlung aus. In vielen Kulturen ist das Dreieck das Zeichen für die Trinität (Trimurti), die im Christentum, im Buddhismus und im Hinduismus verschiedene Arten hat.
  • Der Stern ist das Symbol für die Freiheit (in jeglicher Form).
  • Das Herz ist das Zeichen für die Liebe und die Seele. Es bedeutet gleichzeitig Glück und Wärme.

Die Wirkung eines Mandalas auf den Betrachter

Mandalas sehen nicht nur faszinierend aus, sie entfalten durch ihre Formen und Farben auch eine große Wirkung auf den Betrachter. Aus diesem Grund werden Mandala Bilder oft als Unterstützung bei der Meditation eingesetzt. Fokussieren wir unseren Blick auf das Motiv, so kann das mehrere Dinge bewirken.
 
Erstens: wir kommen zur Ruhe. Unser Geist entspannt sich und der Gedankenfluss läuft in geordneten Bahnen.
Zweitens: wir steigern unsere Konzentration und Kreativität und sein jetzt in der Lage, klarer zu sehen.
Drittens: wir erfahren eine besondere Art der Kommunikation, die es uns ermöglicht, mit unserem Unterbewusstsein und bestimmten Bereichen unserer Seele in Kontakt zu treten. Jetzt sind wir in der Phase der spirituellen Selbstfindung und können spüren, wie sich unser Leben – oder zumindest ein Teil davon – anfühlt.
 
Befindest Du Dich in einer schwierigen Situation Deines Lebens, so nutze die Kraft eines Mandalas. Schau es an, z.B. im Rahmen Deines täglichen Meditationsrituals, und profitiere von seiner positiven Wirkung.

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Wie wird das Mandala im Buddhismus verwendet?

Im Buddhismus hat das Mandala eine besondere Bedeutung: die Mandala-Meditation ist bei Mönchen eine oft gewählte Form der inneren Einkehr und der Erlangung wichtiger geistiger Qualitäten. Durch sie bekommt man nämlich – so der Glaube – Zugang zum kosmischen Mitgefühl und zur grenzenlosen Liebe.
 
Wenn buddhistische Mönche ein Mandala erstellen, geschieht dies stets in tiefster Konzentration. Vielleicht hattest Du ja mal die Gelegenheit zu sehen, wie ein Sandmandala entsteht? Je nach Komplexität, Format und Anzahl der beteiligten Mönche kann die Zeit bis zur Fertigstellung mehrere Tage bis Wochen dauern. Die Vorgehensweise folgt immer einem festgelegten Muster.
 
Das Mandala wird äußerst sorgfältig von der Mitte zu den Rändern gefertigt, bis schließlich der Grundriss eines Gebäudes sichtbar ist. Hierbei handelt es sich um einen Tempel oder Palast, in dem Buddha (Gott) und Bodhisattvas (sogenannte Erleuchtungswesen) ihren spirituellen Sitz haben. Sie segnen die Mönche für das Mandala mit wertvollen Tugenden, wie Liebe, Weisheit, Mitgefühl oder aber Bescheidenheit.
 
Mit jedem Mandala entwickelt sich der Mönch spirituell weiter. Ziel ist es, Erleuchtung und Vollkommenheit zu erlangen.
 
Ist das Mandala fertig, darf es betrachtet werden. Dabei kann schon ein kurzer Blick eine beruhigende und meditative Wirkung hervorrufen. Vertieft man sich in das Mandala, sorgen die positiven Energien für ein wunderschönes Gefühl des Wohlbefindens. Harmonie flutet den Körper und erfasst Geist und Seele.
 
Irgendwann ist es dann so weit. Das Mandala wird in einem festlichen Ritual aufgelöst, was die Vergänglichkeit symbolisieren soll Die Mönche fegen den Sand zusammen und übergeben ihn wieder der Natur, indem sie ihn in einen Fluss schütten. Von hier aus kann sich der Segen Buddhas in die Welt verbreiten und von allen Lebewesen aufgenommen werden.

Welche Bedeutung hat das Mandala im Hinduismus?

Auch im Hinduismus hat das Mandala eine große Bedeutung bei der Meditation. Im Gegensatz zu den kreisförmigen Mandalas dominieren hier geometrische Figuren, die aus Dreiecken bestehen. Dieses Muster, das in Indien den Namen Yantra oder auch Sri Yantra trägt, enthält im Zentrum einen Punkt, den sogenannten Bindu. Er ist das Symbol für den Kosmos und repräsentiert den Ursprung, wo alles beginnt und auch wieder endet. Die Dreiecke stehen für die göttliche Energie, die sich in der Mitte bündelt und in die Umgebung freigesetzt wird.
 
Zeichnest Du ein Yantra, so verbindest Du Dich mit dem Universum und den positiven Energien. Beim Ausmalen kommt es dabei zu einem Energiefluss, der zunächst das Yantra erreicht und von dort aus über Deine Hände wieder zurück in Deinen Körper gelangt. So breitet sich ein Gefühl der Harmonie aus. Ruhe und tiefe Entspannung kehren ein und Du begibst Dich auf den spirituellen Weg der Erleuchtung.

Das bringt das Malen eines Mandala Bildes: die Vorteile

Das Mandala-Malen bringt zahlreiche Vorteile und ist – wie man vielleicht vermutet – nicht nur für Kinder geeignet. Auch bei Erwachsenen kann das Ausmalen der Vorlagen einiges bewirken. Die wohltuenden Kräfte, die bei der achtsamen Beschäftigung mit Formen und Farben entstehen, sind so heilsam, dass sie sogar von Psychiatern, Psychologen und Naturheilpraktikern als zusätzliche Unterstützung für ihre Therapie genutzt werden. Ein Mandala auszumalen, bietet diese Vorteile:
 

  • Reduktion von Stress: angespannte und gestresste Menschen leiden unter einer Flut von Gedanken und Eindrücken. Diese lassen sich mit detailreichen Malvorlagen in den Griff bekommen.
  • Entspannung von Körper und Geist: überaus aufgedrehte oder euphorische Menschen können ihren Alltag besser meistern, da Mandalas die innere Ruhe fördern.
  • Bewusst den gegenwärtigen Moment wahrnehmen: Menschen, die rastlos sind können im Hier und Jetzt ankommen und den Augenblick besser genießen.
  • Glücksgefühle entstehen: gelangst Du in eine tiefe Meditation, stellt sich der sogenannte Flow-Zustand ein, jenes wundervolle Gefühl von Leichtigkeit und innerer Gelassenheit, bei dem Du alles um Dich herum vergisst.
  • Verbesserung von Konzentration: Menschen, die Schwierigkeiten haben, sich zu fokussieren oder zerstreut sind, können ihre Aufmerksamkeit schärfen.
  • Kreativität steigern: wenn wir unsere Sinne beim Malen bewusster einsetzen, können wir unser Denken verbessern und sind somit in der Lage, kreative Lösungen und Ideen für schwierige Problem zu entwickeln

Mandala selbst zeichnen: Mal-Utensilien und wertvolle Tipps

Wenn Du ein Mandala selbst zeichnen möchtest, brauchst Du nicht viel. Diese Liste enthält nicht nur die Grundausstattung – ich gebe Dir auch ein paar wertvolle Tipps, die bei der Gestaltung der Ornamente eine große Hilfe sind:
 

  • Papier: am besten zeichnest Du Dein Mandala auf glatten Papier. Sehr gut geeignet ist spezielles Zeichen- oder Aquarellpapier.
  • Bleistift: zwei angespitzte Bleistifte für das Zeichnen der Linien und Hilfslinien solltest Du in Griffnähe haben. Mit dem einen zeichnest Du die Grundrisse vor. Diese Mine ist hart. Der andere Bleistift hat eine weiche Mine, die für das Nachzeichnen bestimmt ist.
  • Lineal oder Geodreieck: für das geometrische Zeichnen von aufwändigen Formen brauchst Du ein Lineal bzw. Geodreieck, mit welchem Du gerade Linien ziehen kannst. Ein Exemplar mit einer Gummilippe erleichtert Dir die Arbeit, da es sehr gut auf dem Zeichenpapier haftet.
  • Zirkel: egal ob große und kleine Kreise oder Halbkreise. Du brauchst einen Zirkel, wenn Du Dein Mandala nicht freihändig zeichnen möchtest. Auch hier gilt: die Qualität macht den Unterschied. Je hochwertiger der Zirkel, umso mehr Freude hast Du beim Malen und umso schöner ist Dein Mandala-Bild schön anzusehen.
  • Radiergummi: hat sich mal ein Fehler eingeschlichen, kannst Du ihn ganz leicht mit einem Radierer beheben. Dieser sollte weich und schmierfrei radieren und somit im Handumdrehen für ein tadelloses und sauberes Ergebnis sorgen.
  • Ausmalstifte: je hochwertiger die Qualität, umso leuchtender sind die Farben. Die besten Ergebnisse erzielt man mit Künstlerfarbstiften. Für Anfänger gut geeignet sind klassische Buntstifte oder Filzstifte. Du kannst selbstverständlich auch mit (selbst gemischten) Wasserfarben oder Acrylfarben arbeiten. Das Ausmalen erfordert allerdings – besonders bei den kleinteiligen und filigranen Formen – einen sehr guten Umgang mit dem Pinsel und eine sehr ruhige Hand.
  • Schablone: möchtest Du Deinem Mandala eine kreative Note geben, so kannst Du außergewöhnliche Figuren, Symbole und Muster ganz einfach mit Hilfe von Schablonen zeichnen. Sehr beliebt sind zum Beispiel Mandala-Formen mit einem Herz, einer Blume oder einem Stern.

Die Blume des Lebens als Mandala

Eines der wohl bekanntesten Mandalas ist die Blume des Lebens. Die Lebensblume kommt überall auf der Welt vor und soll die Kraft des Universums sowie den Bauplan der Schöpfung enthalten. Das geheimnisvolle Symbol, das aus einem zentralen Punkt entsteht, ist aus 19 Kreisen aufgebaut. Diese sind miteinander verschlungen und können unendlich weitergeführt werden. Egal, ob Du dieses herrliche Mandala malst oder einfach nur betrachtest: Du gelangst mit der Zeit zu einer tiefen inneren Gelassenheit. Ist das Mandala Gegenstand Deiner Meditation, versorgt es Dich aber mit noch sehr viel mehr. Das kraftvolle Schutzsymbol hebt das Energielevel in seiner Umgebung und flutet Deinen Körper mit harmonisierenden Schwingungen – dieses wunderbare Gefühl erlebe ich Tag für Tag.
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Bis bald


Eure